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Neue Studie: Ausfall von Anwendungen führt zu Umsatzeinbußen

Einhaltung von Zeitplan und Budget gelten als wichtigste Qualitätskriterien

Baden-Dättwil, 3. Juni 2003 - Software-Anwendungen, die nach ihrer Installation fehlerhaft laufen, haben einen direkten negativen Einfluss auf die Geschäfte eines Unternehmens. Dies ist das zentrale Ergebnis einer Studie von Forrester Research im Auftrag von Compuware. Die Marktforscher untersuchten die Erfahrungen von IT- und Business-Entscheidern bei der Bereitstellung von verlässlichen Unternehmensanwendungen. Ziel war es, herauszufinden, welche Qualitätssicherungs-maßnahmen in Unternehmen eingesetzt werden und welche Effekte mangelnde Qualität von Anwendungen auf das Unternehmen haben. Im Rahmen der Studie wurden 125 Entscheider von großen US-amerikanischen und europäischen Unternehmen befragt.

82 Prozent der Befragten assoziieren Ausfälle von Anwendungen mit substanziellen Umsatzeinbußen. Bei 44 Prozent ist in den letzten drei Jahren eine Anwendungen ausgefallen; 64 Prozent der Betroffenen erlitten durch diesen Ausfall eine substanzielle Unsatzeinbuße.

Die Studie hat darüber hinaus ergeben, dass die Fertigstellung einer Anwendung zum vorgeschriebenen Zeitpunkt und innerhalb des festgelegten Budgets bei 82 Prozent der Entscheider das zentrale Kriterium für die Qualität der Applikation ist.

Mangelnde Information schadet der Qualität

Zu wenig oder falsche Informationen nennen 86 Prozent der Befragten als Hauptursache für den Einsatz von Anwendungen mit mangelnder Qualität. Gründe für den schlechten Informationsstand sind die Tatsache, dass den Entscheidungsträgern bestimmte Themen nicht ersichtlich sind oder Informationen zum Zeitpunkt des Einsatzes der Anwendung nicht bekannt waren. Darüber hinaus erscheinen Probleme mit den Applikationen nicht ernst genug, um ihre Implementierung zu verschieben.

Die Entscheider sind sich darin einig, dass die Erfüllung von Geschäftsanforderungen das Hauptqualitätsziel ist. 86 Prozent stimmen dem zu (Mehrfachnennungen waren möglich). Bei nur einer Auswahlmöglichkeit sagen 63 Prozent, dass die Einhaltung von Geschäftsanforderungen den größten Einfluss auf das Unternehmen hat. Weitere wichtige Faktoren sind Zuverlässigkeit mit 17 Prozent und Verfügbarkeit der Anwendung mit 10 Prozent.

Werkzeuge allein sichern die Qualität nicht

Rund 60 Prozent der Befragten gaben an, dass sie in Werkzeuge zur Qualitätssicherung in der Softwareentwicklung investiert haben. Bei der Frage der Effektivität dieser Werkzeuge im Verhältnis zur Qualität der Anwendungen gingen die Meinungen auseinander: 24 Prozent sahen signifikante Verbesserungen, 63 Prozent einige Verbesserungen und 13 Prozent nur minimale Verbesserungen. Aus der Sicht von Compuware sprechen diese Zahlen dafür, dass die Automatisierung von Tests wichtig ist, um die Qualität von Anwendungen sicherzustellen, dass dies allein aber keine vollständige Lösung ist.

Disziplin ist wichtig

Ein ähnliches Bild wie bei den Testwerkzeugen zeigt sich bei der Implementierung von Qualitätssicherungsprozessen. 75 Prozent der Befragten gaben an, dass ihr Unternehmen einen formalen Prozess zur Sicherstellung von Anwendungsqualität eingerichtet hat. Mehr als zwei Drittel (69 Prozent) sagten, dass einige Abteilungen den Prozess nicht konsequent einhalten. Auch die meisten Unternehmen, die bereits einen Anwendungsausfall erlitten haben und daraufhin einen Qualitätssicherungsprozess einführten, verfolgen diesen nicht konsequent. Nur 11 Prozent der 36 Unternehmen, die einen Ausfall erlitten haben, halten sich durchgängig an die Vorgaben.

Von den 125 befragten Unternehmen haben 60 Prozent Werkzeuge zur Qualitätssicherung eingeführt, 49 Prozent implementierten Werkzeuge und Prozesse, aber nur 18 Prozent gaben an, dass sie über Werkzeuge und Prozesse verfügen, die sie konsequent nutzen. 34 Prozent der 125 befragten Unternehmen sind mit der Qualität ihrer Anwendungen sehr zufrieden. Diese Zahl steigt auf 55 Prozent bei den 22 Befragten Unternehmen, die angaben, dass sie Werkzeuge und Prozesse eingeführt haben, die im gesamten Unternehmen konsequent genutzt werden.

Über Compuware:
Compuware (Nasdaq: CPWR) hilft IT-Verantwortlichen ihre IT Organisation effektiver zu steuern und dadurch den Beitrag der Informationstechnologie (IT) zum Unternehmenserfolg zu maximieren. Die Compuware Lösungen beschleunigen die Entwicklung, verbessern die Qualität und steigern die Performance geschäftskritischer Systeme. Dadurch werden CIOs in die Lage versetzt, das gesamte IT Leistungsspektrum auf die Geschäftsziele auszurichten und die Effizienz der Abläufe, die Produktivität der IT-Mitarbeiter sowie die Gesamtkosten zu optimieren. 1973 gegründet, verfügt Compuware heute über mehr als 30 Jahre Erfahrung im Bereich unternehmenskritischer Informationstechnologie. Im deutschsprachigen Raum vertrauen mehr als 2.000 Unternehmen den Produkten und Dienstleistungen von Compuware. In der Schweiz ist das Compuware Hauptquartier in Baden-Dättwil und für die Westschweiz in Lausanne.
Weitere Informationen finden sie unter www.compuware.ch.

 

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L&W MarCom AG
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